Beckenboden-Osteopathie München: sanfte Hilfe für deine Körpermitte
Ein Druckgefühl nach unten, ungewollter Urinverlust beim Lachen oder Husten, ein Gefühl von Instabilität in der Körpermitte, besonders nach einer Geburt.
Beschwerden rund um den Beckenboden sind für viele Frauen ein Thema, über das ungern gesprochen wird. Dabei sind sie häufig und in vielen Fällen gut behandelbar.
In unserer Praxis in München begleiten wir Frauen mit einem ganzheitlichen, osteopathischen Blick auf den Beckenboden. Als Schwerpunkt in der Frauenheilkunde schauen wir dabei nicht nur auf die Beckenbodenmuskulatur, sondern auf das Zusammenspiel von Becken, Organen, Wirbelsäule, Hormonsystem und Atmung.
- Victoria Männel
Ein Druckgefühl nach unten, ungewollter Urinverlust beim Lachen oder Husten oder ein Gefühl von Instabilität in der Körpermitte – Beschwerden rund um den Beckenboden sind häufig, werden aber selten offen angesprochen. Osteopathisch betrachten wir den Beckenboden nie isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Becken, Organen, Wirbelsäule und Atmung, denn oft liegt die Ursache nicht in zu schwacher, sondern in verspannter oder blockierter Muskulatur. Betroffen sind besonders Frauen mit Blasenschwäche, Senkungsgefühl, Beschwerden nach der Geburt oder einem chronisch angespannten Beckenboden, etwa bei Schmerzen beim Sex oder wiederkehrenden Rückenschmerzen. Mit sanften, teils auch internen Techniken lösen wir Spannungen und ergänzen so gezieltes Beckenbodentraining – bei stärkeren Beschwerden wie Inkontinenz empfehlen wir zusätzlich die fachärztliche Abklärung.
Was ist Beckenboden-Osteopathie?
Beckenboden-Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Behandlungsmethode, die Spannungen und Funktionsstörungen im Beckenboden über den gesamten Körper betrachtet, statt nur einzelne Muskeln zu trainieren.
Der Beckenboden ist eine Muskelgruppe, die wie eine Hängematte den unteren Abschluss des Beckens bildet. Er trägt die Organe wie Blase und Gebärmutter, ist an der Kontrolle von Blase und Darm beteiligt und arbeitet eng mit Atmung, Zwerchfell und Wirbelsäule zusammen. Gerät dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, kann das vielfältige Symptome verursachen.
In der Osteopathie betrachten wir den Beckenboden deshalb nie isoliert. Wir schauen, wie er mit dem gesamten Körper verbunden ist, und arbeiten mit sanften Techniken daran, Spannungen zu lösen und die Funktion zu unterstützen.
Worin unterscheidet sich das von Beckenbodengymnastik und Physiotherapie?
Bei Beckenbodengymnastik und Training kräftigst du gezielt Muskeln. Die Osteopathie sucht die Ursachen von Beschwerden im gesamten Körper und löst Spannungen manuell. Beides kann sich sehr sinnvoll ergänzen.
Beckenbodentraining und physiotherapeutische Übungen setzen darauf, die Muskulatur bewusst anzuspannen und zu stärken. Das ist wertvoll und in vielen Fällen hilfreich. Manchmal ist der Beckenboden aber nicht zu schwach, sondern im Gegenteil dauerhaft zu stark angespannt, oder die eigentliche Ursache liegt in einer Fehlstellung des Beckens, in Narben nach einer Geburt oder in Spannungen der umliegenden Strukturen.
Genau hier setzt die Osteopathie an. Wir suchen nach den Ursachen und arbeiten manuell daran, statt nur zu trainieren. Bei vielen Frauen ergänzen sich osteopathische Behandlung und gezielte Beckenbodengymnastik deshalb ideal.
Bei welchen Beschwerden kann Beckenboden-Osteopathie helfen?
Sie kann bei Beckenbodenschwäche, Blasenschwäche, Senkungsgefühl, Beschwerden nach der Geburt und einem verrspannten Beckenboden unterstützend wirken.
Viele Frauen kommen mit einem Gefühl von Schwäche oder Instabilität in der Körpermitte zu uns, oft verbunden mit Blasenschwäche und leichtem, ungewolltem Urinverlust beim Husten, Lachen oder Niesen, gerade in Stresssituationen. Andere spüren ein Druck- oder Senkungsgefühl im Unterleib. Auch nach einer Geburt, wenn sich der Beckenboden erst wieder erholen muss, kann eine osteopathische Begleitung sinnvoll sein.
Ebenso behandeln wir Frauen, bei denen der Beckenboden zu stark angespannt ist, was sich in Verspannungen, Schmerzen oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr (z.B. bei Vaginismus oder Vulvodynie) äußern kann. Auch wiederkehrende Rückenschmerzen im unteren Rücken hängen manchmal mit einem aus dem Gleichgewicht geratenen Beckenboden zusammen. Viele Patientinnen mit Regelbeschwerden oder Endometriose proftieren auch von gezielten Beckenboden Behandlungen, bei Bedarf auch intern/ vaginal.
Wie läuft eine Behandlung in eurer Praxis ab?
Nach einem ausführlichen Gespräch untersuchen wir Becken, Wirbelsäule, Atmung und Beckenboden im Zusammenhang und behandeln sanft und individuell. Übungen für zu Hause ergänzen die Behandlung.
Beim ersten Termin nehmen wir uns Zeit, um deine Beschwerden und deine Vorgeschichte zu verstehen, zum Beispiel Geburten, Operationen oder wie lange die Beschwerden schon bestehen. Anschließend untersuchen wir mit den Händen, wo Spannungen und Einschränkungen liegen, und beziehen dabei Becken, Wirbelsäule, Atmung und die inneren Strukturen mit ein. Bei Bedarf und wunsch können wir auch interne/ vaginale Behandlungstechniken anwenden, welchen vielen Frauen sehr helfen können.
Die Behandlung selbst ist sanft und wird individuell auf dich abgestimmt. Ergänzend zeigen wir dir Übungen zur Stabilisierung und geben dir Hinweise für den Alltag, mit denen du den Effekt zu Hause unterstützen kannst. Auch schwangere Frauen begleiten wir gerne mit einer auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Betreuung.
Kann Osteopathie auch nach der Geburt helfen?
Ja. Nach einer Geburt kann osteopathische Begleitung den Beckenboden bei der Rückbildung unterstützen und Spannungen aus Schwangerschaft und Geburt lösen.
Schwangerschaft und Geburt fordern den Beckenboden enorm. Viele Frauen profitieren von einer sanften osteopathischen Begleitung in der Rückbildungsphase, ergänzend zur Rückbildungsgymnastik. Wir schauen, wo der Körper nach der Geburt noch unter Spannung steht, und unterstützen die natürliche Regeneration, für mehr Wohlbefinden und Gesundheit in deinem Alltag.
Häufig gestellte Fragen
Ersetzt Beckenboden-Osteopathie die Beckenbodengymnastik?+
Nein. Beides verfolgt unterschiedliche Ansätze und ergänzt sich oft gut. Die Osteopathie löst Spannungen und sucht die Ursachen im gesamten Körper, das Training kräftigt gezielt die Muskulatur. Bei vielen Frauen ist die Kombination am wirkungsvollsten.
Ist die Behandlung unangenehm?+
Die Behandlung ist sanft und wird immer mit dir abgestimmt. Wir gehen behutsam vor und besprechen jeden Schritt, damit du dich zu jeder Zeit wohlfühlst.
Kann Osteopathie bei Blasenschwäche und Inkontinenz helfen?+
Bei leichten Formen von ungewolltem Urinverlust kann osteopathische Behandlung unterstützend wirken, indem sie das Zusammenspiel von Beckenboden, Blase und umliegenden Strukturen verbessert. Bei stärkeren Beschwerden empfehlen wir die Abklärung bei einem Facharzt, mit dem wir gerne zusammenarbeiten, sowie begleitende Physiotherapeutische Beckenbodenkräftigung.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?+
Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen, private Heilpraktiker Zusatzversicherungen oder private Vollversicherungen erstatten meist Osteopathische Behandlung vollständig oder zum jeweiligen Tarif. Alle Informationen dazu findest du auf unserer Kostenseite.
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Wir sind für dich da
Wenn du Beschwerden rund um den Beckenboden hast, ob nach einer Geburt, bei einem Gefühl von Schwäche oder bei Verspannungen, freuen wir uns, dich in unserer Praxis in München Schwabing kennenzulernen und einfühlsam unterstützen zu dürfen..
Gemeinsam finden wir heraus, wie wir dich am besten unterstützen können. Bei jedem Termin nehmen wir uns eine volle Stunde Zeit für dich.